Magie

MAGIE - Märchen als Anhaltspunkte der Gestaltung Individueller Entwicklungsmuster


Um was geht es?

Märchen prägen seit Jahrhunderten kulturelle Werte und kindliche Entwicklung. Viele klassische Fassungen spiegeln jedoch Rollenbilder und Botschaften wider, die heutigen Vorstellungen von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion nicht mehr entsprechen. Gleichzeitig nimmt die Bekanntheit vieler Märchen bei Kindern, insbesondere bei Jungen, deutlich ab. Bisher ist jedoch noch wenig erforscht, wie moderne und gemeinschaftlich adaptierte Märchen auf Kinder wirken – insbesondere auf Sprache, Emotionen, Sozialverhalten und Eltern-Kind-Beziehungen.

MAGIE setzt hier an, indem es partizipativ entwickelte, zeitgemässe Märchen erprobt und deren Wirkung wissenschaftlich untersucht. Das Projekt verbindet Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Erzählforschung, KI-gestütztem Storytelling und Citizen Science.

Wie können Sie mitmachen?

Sind Sie an Märchen interessiert und möchten Sie kreativ an einem Projekt mitwirken? Vervollständigen Sie unser Forschungsteam mit Ihren Fähigkeiten und Ideen: Citizen Scientists sind Menschen ohne zwingenden formalen Forschungshintergrund, die sich aktiv an wissenschaftlichen Projekten beteiligen und ihre Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen in den Forschungsprozess einbringen.

Bei uns können Sie gemeinsam mit anderen märchenbegeisterten Personen Märchen weiterentwickeln, Figuren gestalten und Rollenbilder diskutieren. Sie können selbst entscheiden, wie oft und in welcher Form Sie sich am Projekt beteiligen möchten. Es besteht keine Verpflichtung, an allen Terminen teilzunehmen.

Das Projekt wird u.a. von der Universitätsbibliothek Zürich unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite.
 

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